Neue Leitung in Homburg: Interview mit Carolin Rauter

Die nächste AGT Generation: Carolin Rauter (20 Jahre) übernimmt gemeinsam mit ihrem Kollegen Thore Schade-Mann die Leitung der Aufklärung gegen Tabak Homburg von Fabian Fries und Albert Omlor, die beide kurz vor der Approbation stehen.
Um mehr über die Motivation der jungen Vorklinikerin zu erfahren, habe ich ein Interview mit ihr geführt:

Caro, warum investierst du Zeit in die Aufklärung gegen Tabak?

„Bereits im ersten Semester habe ich mich aus Interesse an einem Treffen meiner lokalen AGT-Gruppe beteiligt und wurde dort sehr herzlich aufgenommen. Es ist schön in einer so kollegialen Atmosphäre mit netten Leuten zusammenarbeiten zu können und dabei gleichzeitig etwas Sinnvolles zu tun. Ich finde es toll, dass wir als Medizinstudierende, die wir Schülern gemessen an unserem Alter häufig deutlich näher stehen als Eltern, Lehrer und andere Erwachsene, Präventions- und Aufklärungsarbeit auf Augenhöhe leisten können, die auch wirklich bei unserer Zielgruppe ankommt. Jede Minute, die wir in Prävention investieren, zahlt sich für mich darin aus, dass wir Gesundheitsbewusstsein bei Kindern und Jugendlichen wecken und somit Folgeerkrankungen verhindern können. Meine Zeit bei AGT sehe ich daher mehr als gut investiert.“

Was sind deine bisherigen Erfahrungen?

„Ich habe das große Glück mit vielen netten Studenten aus verschiedenen Semestern zusammenarbeiten zu dürfen. Diesen Erfahrungsaustausch schätze ich sehr. Auswertungen der AGT-Arbeit unserer lokalen Gruppe haben zudem gezeigt, dass das Feedback der Lehrer, Schüler, Eltern und Azubis bisher durchweg positiv war. Ebenso hat sich AGT auch als Wahlfach im klinischen Studienabschnitt bei uns durchsetzen können. Was könnte ein größerer und besserer Ansporn sein weiterzumachen?!“

Was sind deine Pläne für die Zukunft?

Mein nächstes persönliches Ziel ist zunächst das Physikum. Für die Zeit danach ist aktuell ein Uniwechsel geplant, von dem ich hoffe, dass er planmäßig funktionieren wird. Das wird mich jedoch nicht davon abhalten mich auch weiterhin bei AGT zu engagieren, ebenso möchte ich meine Tätigkeit als Tutorin einer Anamnesegruppe fortsetzen. Auf langfristige Sicht möchte ich promovieren und mich ausgehend von meinen derzeitigen medizinischen Interessen in Richtung Psychiatrie und Neurologie spezialisieren. Ich bin sehr gespannt, was die Zukunft bringt.

Wie reagiert dein Umfeld auf dein Engagement?

„Viel wichtiger als die Reaktionen meines persönlichen Umfelds ist mir die Tatsache, dass unsere Arbeit dort ankommt und angenommen wird, wo wir sie anbieten. Zwar wurde mein Interesse an AGT von meinem Umfeld positiv aufgenommen, doch das ist nicht mein primärer Ansporn. Wenn wir junge Leute dazu bringen können über ihre Gesundheit und ihr Gesundheitsverhalten nachzudenken und aktiv daran zu arbeiten, bedeutet mir das sehr viel mehr.“

Hier mitarbeiten: http://gegentabak.de/universitaet-homburg/

Interview: Titus Brinker

Neue Supervisorin Carolin Rauter (Medizinfakultät Homburg)

Neue Supervisorin Carolin Rauter (Medizinfakultät Homburg)